Nachhaltige Papeterie – Wenn mal was schief geht

Nachhaltige Papeterie

Nachhaltig Papeterie herstellen. Das ist das große Ziel. Ist gar nicht so einfach. Und ich hab noch einige Schräubchen an denen gedreht werden muss. Aber dann sind da diese Kleinigkeiten, die man schnell übersieht.

Zum Beispiel die Fehlproduktionen. Hier mal schief geschnitten. Da mal etwas Tinte, wo eigentlich keine sein sollte. Der Stanzer zum abrunden der Ecken frisst mal lieber die Ecke an, anstatt sie abzurunden. Oder mein persönlicher Klassiker: Schwarz drucken anstatt in Farbe. Ihr seht schon, das Fehlerpotenzial ist hoch. Und es wird viel geflucht.

Was also machen mit den ganzen guten Stücken, die eigentlich gar nicht so gut sind. Aber eben auch nicht schlecht genug um direkt in den Müll zu wandern?

Nachhaltige Papeterie - Ein Lesezeichen

Die Guten ins Töpfchen, die schlechten in die Goodie-Kiste

Viele Sachen nutze ich einfach als Verpackungsmaterial oder Deko. Nicht perfekt geschnittene (oder schwarz-weiß gedruckte…) Sticker verzieren Briefumschläge. Papieranhänger tacker ich gerne mal auf Verpackungsmaterial wie Banderolen.

Haben die Produkte aber wirklich nur minimale Fehler, dann bekommen sie neuerdings ein kleines “Frankenstein-Fähnchen”.

Das “Frankenstein-Fähnchen”

So landen sie dann als Produktbeilage zu meinen Bestellungen. In der Hoffnung, jemand freut sich über sie. Auch wenn sie nicht ganz perfekt sind.